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"Gründen ist unsere Zukunft": Warum Frank Hocke als Gesellschafter bei Next Mobility Labs einsteigt

  • Autorenbild: Anna Zänkert
    Anna Zänkert
  • vor 7 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

Neuer Gesellschafter bei Next Mobility Labs: Frank Hocke

Warum steigt jemand mit 67 Jahren nicht nur mit Geld, sondern auch mit Zeit und Energie bei einem Venture Studio ein? Frank Hocke, über 45 Jahre bei Volkswagen, vom Programmierer zum IT-Manager, hat darauf eine einfache Antwort: "Gründen ist unsere Zukunft."


Der Mann, der von der Praxis kommt

Vom 17-jährigen Azubi zum Mitglied des oberen Managements in der IT. Kein Studium, nicht mal Abitur – aber dafür ein Werdegang, der beweist: Machen ist wichtiger als Zögern. Frank hat als Programmierer angefangen, sich Code für Code hochgearbeitet. "Ich bin stolz darauf, dass ich relativ viel Code geschrieben habe", sagt er heute noch.

5 Jahre in den USA, wo er zur Jahrtausendwende das agile Manifest hautnah miterlebte – in Ann Arbor, Michigan, wo diese Revolution der Softwareentwicklung ihren Anfang nahm. Dann 4 Jahre als IT-Manager in Changchun, China – 200 Kilometer von Nordkorea entfernt. Nicht Peking, nicht Shanghai.

"Ich mache einfach", sagt Frank über sich selbst. Als er 1999 in den USA Client-Server-Applikationen einführen sollte, hat er einfach "Nein" gesagt – und stattdessen Internet-Applikationen durchgesetzt, die er später nach China brachte. "Ich frage da nicht viel, ich brauche kein Backend. Bin natürlich auch schon auf die Schnauze gefallen, aber 'einfach machen', das ist mein Motto."


Warum Gesellschafter Next Mobility Labs?

Frank hätte es sich gemütlich machen können. Pension. Ruhestand. Vielleicht ein bisschen Golf. Stattdessen: Shareholder bei Next Mobility Labs, Chairman of the Board bei ASVIN einem Cybersecurity-Startup, Vorsitzender bei Junge Kunst Wolfsburg e.V. , ehrenamtlich in der IT Transition seiner Heimatstadt Wolfsburg, Principal bei der ACENT AG, ein Beratungsunternehmen der IT Transformation.  

Was ihn überzeugt hat? "Ich war überrascht, wer da alles so drin sitzt", erzählt Frank. Namen wie Holger Rothaug, den er einst von Accenture zu VW holte. Klaus Entenmann, mit dem er im Beirat der ASVIN GmbH sitzt. Bram Schott, den er noch aus der Audi-Zeit kennt.

Diese Konstellation von Machern hat ihn gereizt. Aber nicht nur die Namen. "Ich fand das Modell ganz interessant, dass man auch persönliches Commitment abgibt, indem man Gesellschafter wird."

Für Frank geht es nicht darum, passiv Geld zu parken und auf einen Exit zu warten. Sondern von vornherein kritisch dabei sein, den Gründern echtes Feedback geben, auch mal Ideen sein lassen. "Wir dürfen auch scheitern", sagt Frank.

"Gründen ist unsere Zukunft", fasst er zusammen. "Wir brauchen neue Ideen, neue Inspiration, Geschäftsmodelle, an die wir heute noch gar nicht denken." Das umfangreiche Wissen der Gesellschafter und der Spirit der Gründer – das ist bei Next Mobility Labs eine ideale Synthese.

Mobilität – das ist für Frank nicht nur Automotive, sondern alles, was Menschen bewegt. Und genau diese Fokussierung auf Mobilität als Ganzes, gepaart mit der technologischen Tiefe der Gesellschafter, macht den Unterschied. Hier kommen Experten zusammen, die die Branche von innen kennen und gleichzeitig über den Tellerrand schauen.

"Die Unterstützung der Mobilität mit Technologie – das ist eigentlich für Deutschland existenziell", sagt Frank. Der Automotive-Bereich ist eine Großordnung, die so schnell nicht verschwinden wird. Aber sie muss neu gedacht werden. Und genau dafür braucht es Menschen wie die bei Next Mobility Labs.


Der Kunstsammler, der Gründer versteht

An den Wänden von Franks Haus hängt moderne Kunst – viel zu viel, gibt er zu. Aber es ist nicht irgendwelche Kunst. Seit Jahren sammelt er Werke junger, nicht etablierter Künstler. Keine Namen, die jeder kennt. Keine sicheren Investments. Sondern Menschen in der Frühphase ihrer Karriere.

"Du glaubst gar nicht, wie ein Künstler sich freut, wenn er eine Ausstellung hat und an der Ausstellung plötzlich Bilder diese roten Punkte haben", erzählt er. Diese ersten Verkäufe sind mehr als Geld – sie sind Bestätigung. Jemand glaubt an dich. Jemand ist bereit, für deine Arbeit zu zahlen, wenn du noch niemand bist.

Diese Frühphasen-Unterstützung zählt. Nicht wenn jemand schon erfolgreich ist, sondern wenn noch niemand an ihn glaubt. "Das hat schon so ein bisschen was mit Startups zu tun", sagt Frank selbst. Emerging Talents ernst nehmen, unterstützen, wenn es am meisten zählt, und Entwicklung möglich machen, statt nur Erfolg zu feiern.

Bei Künstlern macht er das mit Bildern. Bei Gründern mit Zeit, Netzwerk und Erfahrung.


Was treibt jemanden wie Frank an?

Frank weiß genau, was er nicht ist: "Ich werde sicherlich nicht Finanzdaten beurteilen, das kann Klaus Entenmann viel besser. Ich werde bestimmt nicht ganz tief in die KI einsteigen, dafür haben wir einen Holger Rothaug."

Was er stattdessen kann: Menschen kennen. Strukturen verstehen. Komplexe Zusammenhänge erfassen. 7 Jahre IT-Chef Vertrieb Deutschland bedeuten: Er kennt die Händler, weiß, wie der Markt tickt. Genau diese Kombination aus technischem Verständnis und Händler-Netzwerk – die bringt er gerade bei einem neuen Venture mit Holger Rothaug ein. Noch im Stealth Mode.

Und Frank hat keine Angst vor Scheitern. "Man muss auch den Mut haben, wenn man nach 2 bis 3 Monaten erkennt, dass es so nicht fliegt." Pragmatismus statt Durchhalten um jeden Preis.


Warum Frank Frank ist

Mit 67 Jahren könnte Frank es ruhig angehen lassen. Stattdessen: Im September fliegt er mit 18 anderen "Verrückten" nach Delphi, um 8 Tage lang griechische Philosophie zu studieren. Er überlegt ein Buch über sein Leben zu schreiben. Und engagiert sich bei Next Mobility Labs.

Er hat kein Abitur, aber dafür 50 Jahre Praxis. Er ist Rentner, aber gründet weiter. Er könnte sich zurücklehnen, aber er macht lieber.

Bei Next Mobility Labs trifft diese Haltung auf Gleichgesinnte. "Failure is not an option", sagt Frank. Nicht weil Scheitern verboten ist, sondern weil Nichtstun keine Option ist.


Frank Hocke ist neuer Shareholder bei Next Mobility Labs und unterstützt bereits jetzt einige Ventures aktiv bei Entwicklung und Aufbau. Parallel unterstützt er seine Heimstadt Wolfsburg ehrenamtlich ein Gründerzentrum aufzubauen. Er ist Vorsitzender des Vereins Junge Kunst in Wolfsburg und Chairman of the Board bei der ASVIN GmbH (Cybersecurity) und Principal bei der ACENT AG, ein Team von IT Experten die ihre Leidenschaft für digitale Transformation leben.

 
 

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